Konzert mit Bach und Tango

Termin:
19.02.2017
Beginn:
16:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Evang.-luth. Kirche in Bergkirchen (Bad Salzuflen)
Veranstalter:
Ev.-luth. Kirchengemeinde Bergkirchen (Bad Salzuflen)
Buchung:
Freier Eintritt

Am Sonntag, 19. Februar, enden die Winterkonzerte um 16.30 Uhr mit einem Konzert von Mishela Steiner in der Kirche zu Bergkirchen. Das anspruchsvolle Repertoire von Mishela Steiner zeigt die Möglichkeiten des Akkordeonspiels außerhalb der gängigen Unterhaltungsmusik auf. Es umfasst den Tango Nuevo mit Kompositionen von Astor Piazzolla in ihrer großen Spannbreite über die stilgebenden Werke Richard Gallianos, bis hin zu den komplexen Interpretationen eines Franck Angelis. Dieser moderne französische Akkordeonkomponist ist gerade dabei, aus der Tradition der Musette kommend, mit seiner atemberaubenden Rhythmizität in Anlehnung an Elemente des Jazz, wieder etwas völlig Neues zu schaffen. In einem ersten Teil sind barocke Werke von Johann Sebastian Bach und Domenico Scarlatti zu hören.

Von Bach spielt Steiner eine Auswahl aus den Goldberg - Variationen BWV 988, eines der berühmtesten Klavierzyklen. Mishela Steiner wurde 1984 in Zagreb geboren und studierte von 2002 – 2008 an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover das Fach Akkordeon. Mishela Steiner nahm schon früh an nationalen und internationalen Aufführungen teil, trat im kroatischen Fernsehen auf und wurde mehrfach bei Wettbewerben ausgezeichnet.
Mishela Steiner wurde 1984 in Zagreb, Kroatien geboren. Mit neun Jahren begann sie mit dem Akkordeonspiel. Ihre intensive elementare musikalische Ausbildung erhielt sie an kroatischen Musikgymnasien in Split, Zagreb und Pula. Von 2002 - 2008 studierte sie in Hannover an der Hochschule für Musik und Theater das Fach Akkordeon bei Prof. Elsbeth Moser. Mishela Steiner nahm schon früh an nationalen und internationalen Aufführungen (u.a. in Venedig, Castelfidardo, Paris, Antwerpen) teil, trat im kroatischen Fernsehen auf und wurde mehrfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Seit 2007 unterrichtet sie Akkordeon und Klavier.
Die Goldberg-Variationen stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. Jeder Einzelsatz besitzt seinen ganz eigenen Charakter. Der Zusammenhang der Variationen untereinander ergibt sich durch das gemeinsame Bassthema und durch einen planvollen Gesamtaufbau des Werkes mit regelmäßig eingefügten, in den Oberstimmen streng kanonischen Sätzen. Die genaue Entstehungszeit des Werkes ist unbekannt. Es wurde im Herbst 1741 in Nürnberg verlegt. Der Name Goldberg-Variationen etablierte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Er wurde nach einem anekdotischen Bericht in Johann Nikolaus Forkels "Über Johann Sebastian Bachs Lebens, Kunst und Kunstwerke" von 1802 gebildet. Laut Forkel sind die Variationen für den russischen Gesandten am Dresdner Hof, den mit der Familie Bach befreundeten Grafen Hermann Carl von Keyserlingk verfasst worden. Der in dessen Diensten stehende Cembalist Johann Gottlieb Goldberg, ein hochbegabter Schüler Wilhelm Friedemann Bachs und Johann Sebastian Bachs, sollte dem Grafen daraus vorspielen, damit dieser in seinen schlaflosen Nächten ein wenig aufgeheitert wurde.


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