Festkonzert 25 Jahre Philharmonische Gesellschaft OWL

Termin:
11.03.2017
Beginn:
18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Konzerthaus der Hochschule für Musik an der Straße Neustadt in Detmold
Veranstalter:
Philharmonische Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe
Info-Telefon:
05231-5699999
Buchung:
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25 Jahre Philharmonische Gesellschaft OWL – das ist ein Grund zum feiern, musikalisch versteht sich. In Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold findet am 11. März 2017 ein festliches Jubiläums-Konzert im Konzerthaus Detmold statt. Es spielt die Nordwestdeutsche Philharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Yves Abel (Foto). Als Solisten seitens der Hochschule sind Thomas Christian, Violine, Alexander Gebert, Cello, und Cedric Trappmann, Orgel, zu erleben.

Auf dem Programm stehen drei Werke aus unterschiedlichen musikalischen Epochen:
•    Francis Poulenc (1899-1963): Konzert für Orgel, Pauken und Streicher in g-Moll
•    Johannes Brahms (1833-1897): Doppelkonzert a-Moll für Violine, Cello und Orchester, op. 102
•    Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 7 in A-Dur op. 92

In der Konzertpause lädt die Philharmonische Gesellschaft zu einem Erfrischungsdrink ein und im Anschluss zu einem kulinarischen Steh-Empfang. Speis und Trank sind selbstverständlich im Eintrittspreis von 39 Euro inbegriffen.

Francis Poulenc hat sein Konzert für Orgel, Pauken und Streicher als Hommage an Johann Sebastian Bach konzipiert. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung und seine brillanten Klangfülle bildet das Werk eine kühne Brücke zwischen barocker und moderner Musik.

Johannes Brahms schrieb mit seinem Doppelkonzert ein Meisterstück der Spätromantik. Es handelt sich um sein letztes Orchesterwerk. Auch Brahms spielt mit der dreisätzigen Form und der Wahl der Soloinstrumente Violine und Cello kunstvoll an die alten Meister aus Barock und Frühklassik an.

Von den „ungeraden“ Sinfonien Ludwig van Beethovens ist die siebte vielleicht die am wenigsten bekannte. Musikalisch steht sie aber keineswegs im Schatten seiner übrigen großen Werke. Interessant ist, dass diese Sinfonie eine Abrechnung mit Napoleon darstellt. Beethoven, der sich vom Kaiser um seine Hoffnungen auf „Liberté, Egalité, Fraternité“ bitter enttäuscht sah, dirigierte die Uraufführung in Wien wenige Wochen nach der Völkerschlacht von Leipzig bei einem Benefizkonzert zugunsten der antinapoleonischen Soldaten.

Das Festkonzert wird unterstützt durch die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Text: Dr. Ulrich Kahmann


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